Schrauben und Lagerbuchsen



Sattelplatte und Hilfrahmen waren jetzt abmontiert. Nun wollte ich Mitte 2007 die Quertraversen abschrauben.
Was natürlich mal wieder viel einfacher gesagt als getan war. Die 5/8"-Schrauben waren ausgesprochen verrostet und saßen so fest, daß ich sie sogar mit 1"-Nüssen und 100"-Verlängerung nur mit größter Mühe herausholen konnte.


Bei dieser Aktion rissen dann auch noch die
meisten der Schrauben ab. Da es sich um Durchgangsschrauben handelte, hielt sich der Schaden einigermaßen in Grenzen. Nun, dachte ich, neue Schrauben zu besorgen könnte ja nicht so schwer sein.
Beim Ausbau der Lagerböcke für die Hinterachse legte der Schwierigkeitsgrad nochmal einen Zahn zu; da ging ja rein gar nichts.
Darum kaufte ich ausgemustertes Kampfpanzerwerkzeug von der Bundeswehr. Mit diesem Werkzeug, verbunden mit viel Zeit, Schweiß und Mühe, gelang es mir dann endlich, die Lagerböcke zu lösen.

Bei den Lagerschildern zur Aufnahme des Hinterachsrahmens sah ich dann mein nächstes Problem: Die Schilder hatten zu viel Spiel, außderdem war vom Vorbesitzer ein falscher Bolzen eingezogen worden.
Mit einem Minischleifgerät "Marke Baumarkt" trennte ich in tagelanger Arbeit die alten Lagerschilde raus.
Danach fertigte ich mit Hilfe meines Werkzeugparks neue Lagerschilder mit 20% mehr Auflagefläche.
Diese ließ ich mir dann Ende 2007 von einem Fachbetrieb anschweißen.
Zwischenzeitlich hatte ich mir bei meinem US Firmenkontakt die benötigten Lagerbuchsen und Schrauben bestellt.
Die Lieferung kam prompt und in der bekannten Qualität.

Weiter geht's im nächsten Teil.